Dr. Roth & Muschke GmbH

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Schlagzeilen

Was Arbeitgeber 2018 wissen müssen

 

Permanenter Lohnsteuerausgleich zulässig

Bei kurzfristig Beschäftigten kann der Lohn nur unter bestimmten Voraussetzungen pauschal mit 25 % lohnversteuert werden. Ist die Pauschalierung nicht zulässig, muss der Aushilfslohn normal lohnbesteuert werden. Das führt oft zu einem hohen Lohnsteuerabzug, denn der Lohn der kurzfristigen Beschäftigung wird auf einen Jahreslohn hochgerechnet. Mit dem sogenannten permanenten Lohnsteuerjahresausgleich wird ein kurzfristig hoher Lohn auf einen längeren Zeitraum umgelegt, was zu einem geringeren Lohnsteuerabzug führen kann. Ab 2018 ist der permanente Lohnsteuer-Jahresausgleich bei unbeschränkt einkommensteuerpflichtigen Arbeitnehmern auch zulässig, wenn:

  • das Beschäftigungsverhältnis nicht längerfristig besteht,
  • zusätzlich eine Hauptbeschäftigung ausgeübt wird,
  • die zeitlich befristete Tätigkeit maximal 24 aufeinander folgende Arbeitstage dauert,
  • das Einkommen aus der Nebentätigkeit nach Steuerklasse VI besteuert wird und
  • der permanente Lohnsteuer-Jahresausgleich beim Betriebsstättenfinanzamt beantragt wird.

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Sachbezugswerte werden angepasst

Mahlzeiten, die ein Arbeitgeber arbeitstäglich unentgeltlich oder verbilligt an seine Arbeitnehmer abgibt, sind Arbeitslohn. Sie werden jedoch nicht mit dem tatsächlichen Wert der Mahlzeit lohnbesteuert, sondern nur in Höhe der geringeren amtlichen Sachbezugswerte. Im Jahr 2018 ist eine Kantinenmahlzeit (Mittag- bzw. Abendessen) mit 3,23 Euro anzusetzen, ein Frühstück mit 1,73 Euro. Für freie Unterkunft beim Arbeitgeber beträgt der Sachbezugswert 226 Euro monatlich. Bei der Überlassung einer Wohnung ist jedoch der ortsübliche Mietpreis anzusetzen.